Weit weg von allem Trubel...


Findet man doch immer ein Stückchen Demut.

Oftmals merkt man erst, wie festgefahren man in seinem Alltag ist, wenn man weit weg von allem eben genau diesen reflektiert. Wenn man bemerkt, dass das was einem tagtäglich stresst, hausgemacht ist. Wenn man Stunden da draußen verbringt, mit nichts außer guter Gesellschaft, wunderschöner Landschaft und einem Rucksack mit Essen und Trinken, dann merkt man erstmal wieder, wie wenig eigentlich nötig ist, um glücklich zu sein.

Wie ironisch es doch ist, dass wir in genau solchen Momenten, wo wir am wenigstens mit uns tragen, plötzlich wieder so vieles in uns sehen?

Wir müssen nur mal wieder im Hier und Jetzt leben, anstatt Vergangenem hinterherzutrauern, über Gegenwärtiges zu fluchen und uns eine immer bessere Version unseres selbst zu wünschen.

Warum leben wir unser Leben eigentlich so, dass wir ständig eine Auszeit davon benötigen? Warum arbeiten wir uns kaputt für ein Scheinbild, welches von der Gesellschaft vorgelebt wird? Warum denken wir, dass wir dieses ohnehin nicht verändern können? Ja, warum eigentlich?

Nehmt euch mal ein paar Stunden Zeit, packt einen Rucksack mit Essen, geht alleine raus in die Natur und macht euch auf dem Weg. Am Ende eurer Wanderung ist da dieses Gefühl von Demut. Packt es ein und nehmt es mit. Und wenn ihr wieder zurück in eurem Alltag angekommen seid, dann hört auf zu jammern und fangt an, etwas zu verändern. Sodass ihr wieder jeden Tag zu schätzen lernt. Montag, wie Sonntag.





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