Mit der Zeit wird vieles relativ...


... aber das, was uns letztlich auszeichnet, viel wichtiger.

Das Schöne an Shootings mit älteren Hunden ist, dass man wirklich immer merkt, wie Mensch und Hund miteinander agieren, ohne groß darüber nachzudenken. Sie merken oft gar nicht, wie besonders das eigentlich ist und genau das macht es dann so einfach, diese Stimmung fest zu halten.

Die Bilder entstehen fast schon nebenbei würde ich sagen, ganz entspannt, als wäre das Shooting an sich eher Nebensache.


Ich habe mir das mit Jackies kleiner „Schramme“ im Gesicht anders überlegt. (…)


Man darf sie sehen. Gehört zu ihm. Gehört zum Leben.

Und wie gerne ich mit Menschen shoote, die genau so denken. Liebe Bettina, tausend Dank, dass ihr eure Geschichte mit mir geteilt habt. Ich wünsche euch noch unendlich viele schöne Momente zusammen und freue mich auf ein Wiedersehen.

…Ja und auch wenn nicht mehr jedes Kommando „sitzt“ oder der Hund eben öfter Mal macht, was er sich eben so die letzten zehn Jahre angeeignet hat, dann ist das kein Grund, unruhig oder nervös zu werden.

Ganz im Gegenteil: Es ist eben das, was ich auch von meinem eigenen Hund und mir kenne. Man wird mit jedem Jahr doch ein wenig sentimentaler und auch „nachlässiger“. Plötzlich schätzt man noch jede so kleine „Unart“, denn sie gehört einfach dazu. Charakterzüge kommen so viel deutlicher zum Vorschein, weil man ihnen endlich auch den Raum dafür gibt. Und das spiegelt sich letztlich auch in den Bildern wieder. Genauso verhält es sich mit kleinen „Makeln“, auch sie gehören zum Leben. Klar kann man sie auch innerhalb weniger Handgriffe in Photoshop wegzaubern, aber wozu eigentlich? „Man darf sie ruhig sehen.





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